FAQ

Typische Fragen und Antworten

Wie ist das African E-Bike an die besondere Bedingungen in Afrika angepasst ?

Das E-Bike verfügt über verstärkte Rahmen, dickere Speichen, FatTires und einen stabilen Gepäckträger, der bis zu 100kg Zuladung aushält. Bis auf den Motor sind alle Teile mit lokalen Ersatzteilen reparierbar.
Alle technischen Details zum African E-Bike finden Sie in diesem Dokument:

Technische Info zum African E-Bike

Wie lange/ weit hält eine Akkuladung?

Eine volle Batterie reicht für ca. 50 km bei mittlerer Geschwindigkeit, normalen Terrain und mittlerer Zuladung. Die Erfahrungen aus der Testphase mit ersten E-Bikes in Uganda haben gezeigt, dass diese Ladung für ca. 2 Tage reicht, bis die Batterie wieder aufgeladen werden muss.

Was passiert mit den Batterien, wenn sie nicht mehr funktionieren?

Defekte oder alte Batterien können an die Partnerorganisationen vor Ort zurückgegeben werden, die diese dem Recycling zuführt. Über den eingebauten GPS Tracker wird eine Meldung abgegeben, wenn die Batterie nicht mehr funktionsfähig ist.

Kann man das E-Bike auch ohne Motor und Batterie fahren, wenn es alt ist?

Ja, der Motor kann durch lokal erhältliche Naben ersetzt werden. Das Fahrrad kann dann auch ohne Batterie und Elektronikteile recht lecht gefahren werden, sodass eine lange Lebensdauer gewährleistet ist.

Ist das E-Bike an die Bedürfnisse von Frauen angepasst?

Der Rahmen ist so designed, dass auch Frauen problemlos aufsatteln können. Die Rahmenhöhe ist zudem relativ niedrig und durch einen verstellbaren Sattel anpassbar.

Wann werden die ersten African E-Bikes in Uganda zur Verfügung stehen ?

Die ersten 80-100 Fahrräder werden in einem Container im Juni nach Afrika verschifft und im August für die Nutzung bereit stehen.

Wie werden diese eingesetzt und wer bestimmt über die Nutzung ?

Die lokalen Partnerorganisationen (in Uganda FABIO, in Namibia EBIKESFORAFRICA/ BEN) übernehmen die Auswahl der Empfänger der E Bikes. Dies geschieht in der Regel durch Priorisierung derjenigen NutzerInnen, die den dringendsten Bedarf haben. Generell können sich alle Interessierten für ein EBike bei FABIO bewerben.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den lokalen Partner-NGOs in Afrika ?

Alle AfricanE-Bike Projekte sind Kooperationen “auf Augenhöhe” mit den Partnern im Süden. Diese definieren den Bedarf und setzen die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit. Mit allen Partnern wird ein sogenannten Memorandum of Understanding (MoU) vereinbart, in dem Rechte und Pflichten für EURIST und der NGO vereinbart werdem.

Wann werden die spenden-finanzierten Fahrräder ausgeliefert ?

Um die Transportkosten zu minimieren, werden die E-Bikes im Container vom Produktionsort in Indien per Schiff nach Afrika geliefert. Per Container sind dies ca. 100 Fahrräder. Sobald 100 E-Bikes finanziert sind, werden diese bestellt, produziert und ausgeliefert.

Woher kommt der Strom zum Aufladen der Fahrräder?

Viele Länder in Afrika verfügen über hohe Anteile sauber produzierten Stroms wie z.B. Uganda, wo der Stromnetz fast ausschließlich durch Wasserkraftwerke gespeist wird. In Regionen, die keinen Anschluss an sauberen Strom haben, werden Solarpanels installiert.

Ist ein Solarpaket Bestandteil bei der Rädervergabe ?

Nein. Abhängig vom konkreten Einsatzort wird über die Installation und die Größe der zu installierenden Solarpanele entschieden. Sollten beispielsweise bereits Solarpanele existieren und sind deren Kapazitäten noch nicht ausgenutzt, kann ggf. auch darauf zurückgegriffen werden.

Wie funktioniert GPS Tracking ?

Über das sogenannte Geo Positioning System (GPS) wird das E-Bike satellitengestützt überall zu orten sein. Dazu ist im GPS Tracker am E-Bike eine SIM Card eingebaut, die über die Netzwerke der nationalen Telefonunternehmen diese Funktion jederzeit gewährleistet. Die durch GPS gewonnenen Bewegungsdaten werden zur Optimierung von Bau, Nutzung und Vergabe der E-Bikes ausgewertet.

Wie werden die Räder gegen Diebstahl gesichert?

Der GPS Tracker ermöglicht jederzeit eine Identifikation des Ortes, an dem sich das E-Bike gerade befindet. Eine Warnfunktion sendet bei einem Diebstahlversuch nicht nur ein sofortiges Signal an den Besitzer, sondern demobilisiert auch die Funktion der Batterie, sodass die Nutzung des E-Motors ausgesetzt ist. Die Wiederherstellung kann nur über ein Code erfolgen. Zudem ertönt bei einem Diebstahlversuch ein schriller lauter Ton.

Ist eine Nutzung in Städten möglich oder nur auf dem Land ?

Sofern die Verkehrssicherheit und die Topographie nicht im Wege stehen, kann das E-Bike überall zum Einsatz kommen – ob als Pendler-Bike im urbanen Raum oder als Cargo-Bike im Ländlichen. Durch Lobbyarbeit versuchen alle Partner-NGOs von AfricanEBike die Verkehrspolitik und -planung für eine sichere Fahrradinfrastruktur vor allem in den Städten zu sensibilisieren.

Kontakt / Impressum

Eurist e.V.
Dr. Jürgen Perschon

+49 (0) 40-53 27 87 40

info@african-ebike.de

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