Seite wählen

e-mobilty Lösungen

Ziele

E-Mobility-Lösungen für die Bewältigung der Mobilitätsherausforderungen in Afrika stehen an. Viele Akteure haben Initiativen gestartet, um geeignete technologische Ideen und Prototypen zu entwickeln. EURIST e.V. (NGO, mit Sitz in Hamburg & Kampala) – in enger Zusammenarbeit mit FABIO Uganda (First African Bicycle Information Organisation) und SUNCYCLES (Namibia) sind davon überzeugt, dass erschwingliche, durch Solarenergie angetriebene E-Bikes eine neue Einkommensquelle und eine nachhaltige Lösung für viele Menschen auf dem afrikanischen Kontinent sein können:

um Geld zu verdienen
Mit hohem Fahrgastkomfort und Sicherheit sowie einer Ladekapazität von bis zu 150 kg werden E-Bike-Taxis im Vergleich zu den „Boda Boda“ – Motorradtaxis zu einem wettbewerbs-fähigen Geschäftsmodell. Darüber hinaus ermöglichen die niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten den Taxibetreibern ein wirtschaftlicheres Arbeiten. Der Betrieb eines Motorradtaxis ist für den Fahrer oft so teuer, dass keine Einsparungen erzielt werden können. Für die Betreiber stellen die Anfangskosten eine finanzielle Hürde dar. Um dieses Problem zu lösen, wird während der Projektlaufzeit eine Finanzierungs-möglichkeit durch Mikrokredite für einen späteren Ausstieg mit lokalen Finanzinstitutionen vorbereitet.
um Leben zu retten
E-Bike-Ambulanzen können Leben retten – vor allem von Müttern und ihren Kindern, denn 2 von 3 Geburten in Afrika werden ohne medizinische Hilfe durchgeführt. Die schnellen E-Ambulanzen sind oft die einzige Möglichkeit, das nächste Gesundheitszentrum rechtzeitig zu erreichen.
Für Jedermann
Die große Reichweite, der Komfort und die hohe Ladekapazität sowie die Geschwindigkeit von 30 km/h können dem Fahrrad ein neues Image verleihen und die Fahrradkultur in den wachsenden Städten des Kontinents ankurbeln. Mit einer auf mobilem Geld basierenden Mikrofinanzierungsoption und einer Smartphone-App bieten E-Bikes vor allem für alle Geringverdiener eine einzigartige Alternative. Die gemeinsame Nutzung des Mehrzweck-E-Bikes wird den Zugang für viele Nutzer verbessern und seine positiven Effekte vervielfachen.

Botschafter

Bjarne Mädel

„African E-Bike“ erhält prominente Unterstützung von dem Schauspieler Bjarne Mädel, auch bekannt als „Tatortreiniger“ oder von seinem letzten Kinoerfolg „25 kmh“. Bjarne, der selbst in jungen Jahren eine Zeit lang in Nigeria lebte, zeigt seine Verbundenheit mit Afrika sowohl auf der Bühne im Stück „Benefiz-Jeder rettet einen Afrikaner“ als auch privat. Im April 2019 besuchte er das E-Bike-Projekt von EURIST in Uganda. Bjarne ist Ebike-Botschafter von EURIST, und seine Eindrücke sind in einem kurzen Clip zusammengefasst, bei dem er selbst Regie führt.

100% Nachhaltig

E-Bikes, die mit grüner Energie, insbesondere Solarenergie, betrieben werden, können zu einer Säule der nachhaltigen Mobilität auf dem wirtschaftlich und demographisch wachsenden afrikanischen Kontinent werden – sowohl in ländlichen Gebieten als auch in Städten.

Präamble des Förderkreises African EBike

Bis zum Jahr 2050 wird sich weltweit die Anzahl der Automobile verdoppeln, der Anteil der energiebezogenen Kohlendioxidemissionen durch den Verkehr auf 50 Prozent steigern. Das von EURIST und FABIO entwickelte E-Bike ist ein günstiges, an örtliche Bedingungen angepasster Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität.

Laut den Vereinten Nationen entfallen etwa 25% der globalen energiebezogenen Kohlendioxidemissionen auf den Verkehrssektor. In 2050 könnten es bis zu 50% sein, wenn dem Trend autozentrierter Verkehrsentwicklung nicht entgegengesteuert wird.

Die weltweite Pkw-Flotte wird sich voraussichtlich bis 2050 verdoppeln, wobei der größte Teil des Wachstums in Afrika erwartet wird. In den meisten afrikanischen Ländern existieren keine Standards, Programme oder Initiativen zur Förderung des emissionsarmen Transports.

Um einen sauberen Verkehrssektor in Afrika zu erreichen, ist eine Kombination von Maßnahmen erforderlich. E-Bikes, die mit grüner, insbesondere solarer Energie betrieben werden, können eine Säule nachhaltiger Mobilität auf dem wirtschaftlich und demografisch wachsenden afrikanischen Kontinent werden – sowohl in ländlichen Gebieten als auch in Städten.

Bisher gab es im afrikanischen Transportsektor nur erste Ansätze für eine Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität. Mit dem von EURIST und FABIO entwickelten E-Bike gibt es erstmals einen konkreten Lösungsansatz, der auf dem gesamten Kontinent angewendet werden kann: Ein kostengünstiges, an die regionalen Bedingungen angepasstes E-Bike.

Der AFRICAN E-BIKE Förderkreis unterstützt afrikanische Akteure mit Ideen und sammelt Spenden und Fördermittel für die Umsetzung von solarbetriebenen E-Bike-Projekten in ländlichen und städtischen Gebieten Afrikas – insbesondere im Gesundheitssektor, bei der Förderung der Mobilität von Frauen, im Lasten- und Personenverkehr sowie im Tourismus.

Zudem arbeiten wir mit afrikanischen und internationalen Akteuren zusammen, um den Wissens- und Technologietransfer in alle Richtungen sowie die finanzielle Ausstattung im E-Bike-Bereich zu stärken. Dabei ist es das Ziel, die Fahrradkultur und Fahrradinfrastruktur der afrikanischen Länder weiterzuentwickeln.

Board

Dr. Jürgen Perschon

Leitet die Gesamtkoordination

Annette Uffmann

Unterstützt als Projektkoordinator

Winfried Hoppe

Koordinator des Fahrradprojekts

Katesi Najiba

Strategieberaterin Ostafrika

Christof Hertel

Strategieberater

Dieter Schwela

Unterstützt als Projektkoordinator

Karin Buchner-Heinz

Unterstützt das Management

Gottfried Pollaschek

Koordinator der Solartechnik

Nächste Meilensteine

November 2020 to April 2021

Entwurf und Herstellung eines E-Bikes

Alle 5 Partner werden an der Zusammenstellung der wichtigsten Kriterien für die Gestaltung eines neuen E-Bikes für Afrika beteiligt sein – bei einem Treffen, das im FABIO in Uganda stattfinden wird
Mai 2021

Transport von E-Bikes aus Indien nach Uganda

Mit „AfricanEbike“ werden FABIO, EURIST & SUNCYCLES und weitere Partner die E-Mobilität auf dem afrikanischen Kontinent fördern, um die Fahrradkultur sowohl in ländlichen als auch in städtischen Regionen wiederzubeleben und zum Erreichen der SDGs beizutragen.

Ein besonderer Dank an unsere Sponsoren